/ News, Forschung, Studium, Doktorat, Organisation, People / Nicola Steiner, Student Geowissenschaften MSc, Vorstandsmitglied GEG
Vom 27. Juli bis zum 06. August fand die geographische Exkursion nach Schottland statt unter der Leitung von PD Dr. Stefanie von Fumetti und Wolfgang Fister. Insgesamt 17 Geo-Studierende der Universität Basel begaben sich auf das Abenteuer, welches in Stirling begann. Wir hatten jeweils ein geographisches Thema, welches wir vertieften und auf der Exkursion mit Kurzbeiträgen den anderen Teilnehmenden erklärten. Mit einem kleinen Bus fuhren wir über die mattgrüne, meist baumlose Hügellandschaft. Zu Beginn besichtigten wir gelb-grün-rot-leuchtende Moore und studierten deren Ökologie, besuchten ein Renaturierungszentrum in Dundreggan oder suchten am Loch Ness das Monster. Auch Museen, ein botanischer Garten, sowie die Geschichte Schottlands gehörten zum Exkursionsprogramm dazu. Schottland ist unter anderem bekannt für die Begründer der modernen Geologie wie James Hutton, Ben Peach oder John Horne. Dementsprechend waren auch geologische, geomorphologische und bodengeographische Themen wichtig, wie beispielsweise der Great Glen Fault oder die Moine Thrust welche nahe Ullapool im Feld angesprochen werden konnte. Auch schöne Quellen konnten im Tal der Bone Caves bestaunt und faunistisch untersucht werden. Im Herzen der Grampian Highlands, vorbei an unzähligen Schafen und Landwirtschaftsflächen liegt Aviemore am Rand des Cairngorms National Park. Abgesehen vom Fischadler war die terrestrische Flora und Fauna einigermassen vergleichbar mit der Schweizerischen. Insgesamt waren wir viel zu Fuss unterwegs in der Natur, kletterten auf Hügel und Berge oder bestaunten im Watt Kegelrobben und die Küstenmorphologie. Eines meiner persönlichen Highlights war der letzte Stopp in Anstruther an der Ostküste. Mit einem Schiff setzten wir über auf die Isle of May wo über 50'000 Papageientaucher ihren Brutplatz fanden. Gesättigt von den Eindrücken und Fish’n’Chips verliessen wir die Insel.