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Kleine Hände, grosse Flüsse: Forschen am Flume

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Beim 10. UniKidsCamp wurde die Welt der Flüsse zum Forschungslabor: Die Kinder erkundeten, wie Wasser Landschaften formt, was Hochwasser und Dürre verändern und machten die Dynamik von Flüssen am Flume selbst sichtbar und greifbar.

Dieses Jahr fand bereits die 10. Ausgabe des UniKidsCamps statt. Gemeinsam mit verschiedenen Gruppen, Fakultäten und Departementen der Universität Basel konnten die Kinder während einer Woche Wissenschaft hautnah erleben und unterschiedliche Forschungsbereiche kennenlernen.

Auch unsere Forschungsgruppe war mit einem eigenen Posten vertreten. Gemeinsam mit den Kindern tauchten wir in die vielfältige Welt der Flüsse ein. Anhand einer kurzen Präsentation, verschiedener Bilder und gemeinsamer Diskussionen erarbeiteten wir zunächst wichtige Grundlagen rund um Flusssysteme und ihre Dynamik. Dabei ging es unter anderem darum, wie Flüsse Täler und Landschaften formen, wie die Wassermenge Erosionsprozesse beeinflusst und welche Auswirkungen Hochwasser, Brücken oder Dämme auf ein Flusssystem haben können. Auch die Rolle des Menschen als Gestalter und Beschützer von Flusslandschaften wurde gemeinsam thematisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der aktuellen Problematik von Trockenheit und Dürre. Die Kinder beschäftigten sich damit, was passiert, wenn Flüssen zunehmend Wasser fehlt, welche Folgen die veränderte Wasserverfügbarkeit für Flussökosysteme und Landschaften hat und wie die Belastung für die darin lebenden Tiere möglichst gering gehalten werden kann. Anhand konkreter Beispiele wurden auch Schutzmassnahmen thematisiert, etwa Badeverbote bei niedrigen Wasserständenund hohen Wassertemperaturen oder das Absperren bestimmter Uferbereiche, um Fischen und anderen Wasserlebewesen ausreichend ungestörte Rückzugsräume zu erhalten.

Anschliessend wurde das zuvor erarbeitete Wissen am Flume, einem experimentellen Strömungsmodell, praktisch erfahrbar. Hier konnten die Kinder mit eigenen Augen beobachten und mit eigenen Händen erkunden, wie Wasser Sedimente bewegt, Erosion stattfindet und sich Flussläufe und Landschaftsformen unter unterschiedlichen Bedingungen verändern.

So wurde aus theoretischem Wissen etwas unmittelbar Greifbares: Durch eigenes Beobachten, Experimentieren und Diskutieren konnten die Kinder die komplexen Prozesse in und um Flüsse Schritt für Schritt entdecken und verstehen.

 

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