Verbindung von Oberflächenprozessen mit Landschaft und globalen Umgebungen

Die Forschungsgruppe für Physische Geographie und Umweltwandel an der Universität Basel untersucht die Prozesse, die die Erdoberfläche formen und verändern, sowie deren Auswirkungen auf die lokale, regionale und globale Umwelt. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Experimente, Überwachung und Fernerkundung kombiniert, um Oberflächenprozesse effektiv mit globalen Veränderungen zu verknüpfen, indem ergänzende Daten über verschiedene Massstäbe hinweg bereitgestellt werden:

 

 

 

  • Experimente (im Labor oder im Feld) helfen Wissenschaftlern, bestimmte physikalische Prozesse – wie Bodenerosion oder Sedimenttransport – unter kontrollierten Bedingungen zu verstehen.
  • Die Überwachung mit bodengestützten Instrumenten liefert kontinuierlich hochauflösende Daten über einen längeren Zeitraum (z. B. Flussdurchflussraten, Gletscherbewegungen) und erfasst, wie Landschaften auf Umweltveränderungen reagieren.
  • Fernerkundung (von Satelliten oder Drohnen aus) bietet eine breite räumliche Abdeckung und häufige Beobachtungen, sodass Wissenschaftler großräumige Veränderungen wie Entwaldung, Gletscherrückgang oder städtische Expansion verfolgen können.

 

Zusammen ermöglichen diese Methoden den Forschern, Hypothesen zu testen, Veränderungen in Echtzeit zu beobachten und lokale Beobachtungen auf regionale und globale Ebenen zu übertragen, wodurch unser Verständnis darüber gestärkt wird, wie Prozesse an der Erdoberfläche zum globalen Wandel beitragen und von diesem beeinflusst werden.

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